Iris Band, so formuliert die Mitteldeutsche Zeitung, gehört sie seit langem zur ersten Garde der halleschen Künstler. Manchmal, sagt sie, wundere sie sich selbst darüber, wie viele Leute ihre Bilder kennen. Richtig bekannt wurde Iris Band mit ihren Städteansichten, jenen mosaikartigen Bildern, in denen sich das Auge des Betrachters problemlos verlaufen kann. Ja, sagt sie, sie sei durchaus stolz darauf, ihren ziemlich unverwechselbaren Stil gefunden zu haben.
Die in Meißen geborene Künstlerin absolvierte nach einem Abendstudium in Dresden an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein, in den Fachbereichen Malerei, Emaille, Metall. Einladungen zu Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen führten Iris Band über Mitteldeutschland hinaus nach London, Venedig, Berlin, Bonn, Kiel, Hildesheim, München, Schloß Mainau, Karlsruhe, Aachen, Perugia, San Diego, Miami, Köln, Lucca und Peking. Ebenso zahlreich sind Auszeichnungen, mit der die Künstlerin geehrt wurde.
Darüber hinaus malt Iris Band zunehmend freiere Bilder. Schön findet sie, wenn sie beides vereinbaren kann: das Reale und das Abstrahierende. Und sie malt stets parallel an verschiedenen Bildern. Der Wechsel hat auch praktische Gründe: Mitunter ist die Arbeit diffizil; dann steht Iris Band lange mehr oder weniger bewegungslos vor dem Bild. Die ersten Arbeiten an einer großen Leinwand bieten da einen angenehmen Ausgleich.